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Unterschiede zwischen Iron Palm und Makiwara Fist Training

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Handkonditionierung ist ein gemeinsames Element in fast allen Kampfkünsten. Wenn der Körper stärker wird und in der Lage ist, immer mehr Kraft hinter seinen Schlägen zu erzeugen, müssen die Hände konditioniert werden, um all diese Kraft abgeben zu können. Ein sehr starker Schlag mit einer nicht konditionierten Hand kann zu Verletzungen des Übenden führen.

Kung Fus bekannteste Art der Handkonditionierung ist die Eisenpalme, während Karate für sein Makiwara-Training berühmt ist. Einige Unterschiede sind wie folgt:

Ausrüstung – Iron Palm verwendet eine mit Bohnen oder Steinen gefüllte Segeltuchtasche, die auf einem Tisch platziert wird. Der Kampfsportler steht in Pferdehaltung und lässt seine Hand auf die Tasche fallen. Es wird immer die Handfläche verwendet, einige Varianten können aber auch die Handseite (Messerschneide) oder den Handrücken umfassen. Die Faust kann auch verwendet werden.

Beim Makiwara-Training wird ein im Boden vergrabener Holzpfosten verwendet, dessen oberer Teil mit Klebeband oder Leinwand oder einem anderen weicheren Material bedeckt ist. Der Karateschüler steht in verschiedenen Stellungen davor und schlägt mit der Faust auf das Ziel. Normalerweise wird die Faust verwendet, aber der Schüler kann auch eine Messerschneide oder einen Handflächenschlag verwenden.

Medizin – Chinesisches Palmentraining bringt eine große Auswahl an chinesischen Kräutereinreibemitteln namens Dit Da Jow mit sich. Diese Einreibemittel wurden entwickelt, um die Durchblutung und den Energiefluss in der Hand zu fördern, um die innere Kraft zu entwickeln und die Heilung zwischen den Sitzungen zu erleichtern.

Das Makiwara-Training beinhaltet normalerweise keine Einreibemittel, aber einige Praktizierende entscheiden sich dafür, irgendeine Art zu verwenden, um ihre Hände zu heilen.

Externe Konditionierung – Handballentraining führt normalerweise nicht zu sichtbaren Veränderungen. Die Handfläche ist weich und das Liniment hilft, die Bildung von Schwielen zu verhindern.

Auf der anderen Seite kann das Karate-Fausttraining aufgrund der wiederholten Schläge und der harten Natur dieses Trainings oft zu Schwielen an den Knöcheln führen.

Ergebnisse – Beide Stile können es dem Kampfkünstler ermöglichen, in seinen Händen verheerende Kraft zu entwickeln. Eisenpalmen-Praktizierende können mit ihren Handflächenschlägen Stapel von Ziegeln zertrümmern. Karateschüler können mit ihren Schlägen Betonplatten zerstören. Beide ermöglichen es, einem Gegner auch in einer Kampfsituation erheblichen Schaden zuzufügen.

Das soll nicht heißen, dass eine Art der Handkonditionierung besser ist als die andere, nur anders. Tatsächlich gibt es einige Leute, die beides praktizieren. Es hängt vom Stil und der gewünschten Konditionierung ab.



Source by Tommy Hsu

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